Hypnose: Heilsam und hilfreich

Eigentlich hypnotisieren wir uns den überwiegenden Teil des Tages permanent selbst, ohne es zu merken. Denn bei manchen Tätigkeiten, wie beim Tagträumen oder Autofahren, sind wir so versunken, dass wir alles um uns herum vergessen. In der Schwangerschaft kann Hypnose dabei helfen, mehr nach innen zu schauen, sich selbst zusammen mit seinem Kind weiterzuentwickeln und das Unterbewusstsein positiv auf die Zeit der Schwangerschaft und die bevorstehende Geburt einzustellen.

Abb: © Bernd Wachtmeister | www.pixelio.de

In der Hypnose wird ein tranceähnlicher Zustand herbeigeführt, da das Gehirn in der Entspannung neurobiologisch nachweislich aktiver ist und man so das Unterbewusstsein besser „anzapfen“ und mithilfe von Suggestionen beeinflussen kann. Im Zustand der Hypnose kann der Hypnotiseur einem dann dabei helfen, sich von psychischem Ballast zu befreien und sich für seine neue Identität als Mutter und Vater zu wappnen. Denn wer nicht bereit ist, seine Identität zu wechseln, gerät schnell in einen inneren Konflikt, wenn das Baby da ist. Wer daher Themen, die einem auf der Seele brennen, als Vorbereitung für den neuen Lebensabschnitt aufarbeitet, dem fällt es leichter, Altes los- und Neues zuzulassen.

 

Eine bewusste nach innen gerichtete Konzentration ist allerdings nicht nur für die werdende Mama wichtig. Auch das Baby profitiert von einer in sich ruhenden Mutter. Schon im Mutterleib ist das Unterbewusstsein der Kinder sehr aktiv. „Zwar haben wir alle in späteren Jahren das Gefühl, wir könnten uns nicht mehr an die Zeit im Bauch und die ersten Jahre erinnern“, so Hypnotiseur und Heilpraktiker für Psychotherapie Marcus Donath, „doch vergisst unser Unterbewusstsein nichts. Es ist uns nur nicht möglich, uns bewusst daran zu erinnern. Mit Hypnose kann uns dies jedoch gelingen.“

 

Überhaupt gibt unser Unterbewusstsein den Ton an. Marcus Donath hat hierfür einen anschaulichen Vergleich: „Unser Unterbewusstsein ist von der Größe her vergleichbar mit der eines Elefanten, während unser Verstand in seiner Dimension einer wohlgenährten Fliege gleichkommt. Die Fliege sitzt zwar am Ohr des Elefanten und flüstert ihm zu, was zu tun ist, aber letzten Endes bestimmt dann doch der Elefant, wo es langgeht.“ So ist es sinnvoll, gerade in der Zeit der Schwangerschaft das Unterbewusstsein auf positive Art und Weise zu „füttern“, denn es hilft uns im entscheidenden Moment, die Weichen auf Entspannung oder Stress zu stellen.

 

Da Schwangere aufgrund der neuen Lebenssituation meist besonders empfänglich für Suggestionen sind, ist es mehr als bedenklich, wenn von außen viel Negatives an sie herangetragen wird. Denn der Einfluss eines jeden Wortes mit negativem Inhalt auf unser Unterbewusstsein ist enorm. In Vorbereitungskursen ist die Rede von Schmerzen, doch allein das Wort Schmerz lässt uns bereits über Schmerzen nachdenken und uns innerlich verkrampfen.

 

Unser Gehirn speichert alles, ob wir es real erleben oder es uns bloß vorstellen.

Daher sollte man sich vor allem in der Schwangerschaft mit schönen Dingen, Gedanken und Gefühlen auseinandersetzen – so viel wie möglich und so oft wie möglich!

 

Wie würde das unsere Welt verändern, wenn sich alle Schwangeren mithilfe der (Selbst-)Hypnose, Meditationen und bewussten Momenten der Ruhe im Vorfeld wie während der Geburt (z.B. mithilfe von Hypnobirthing) so gut es geht entspannen? Wie viel mehr Kinder kämen dann ohne Geburtstraumata auf die Welt, wenn sie eine sorglose Zeit im Mutterleib und eine unbeschwerte Geburt erlebt hätten? Was würden aus solchen Kindern für wunderbare Erwachsene? Würde dann nicht unsere ganze Welt entspannter werden? Ein schöner Gedanke. Fangen wir am besten bei uns an, ihn in die Tat umzusetzen.    Simone Forster

 

Abb: © bertys30 | fotolia.com

Weitere Informationen:

Marcus Donath hat die Selbsthypnose-CD „Schwangerschaftshypnose“ entwickelt

Tel.: 03731-272 91 88
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www.schwangerschaftshypnose.de

 

 

 

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