Bewegung als Glücksfaktor

Viele Schwangere haben das Bedürfnis sich trotz ihres wachsenden Bauches zu bewegen und sich aktiv körperlich zu fordern. Eigentlich ziemlich schlau vom weiblichen Körper, dieses Gefühl entstehen zu lassen, da die nahende Geburt und die damit verbundene Anstrengung ja auch gemeistert werden will.

In einer normal verlaufenden Schwangerschaft spricht also nichts dagegen, wenn sich die Schwangere eine Sportart aussucht, die sie unbedenklich bis zur Geburt betreiben kann. Dazu zählen beispielsweise Yoga, Pränatale Gymnastik, Walken, Radfahren und Schwimmen. Es empfiehlt sich, mehrere Sachen auszuprobieren, um ganz entspannt die richtige Bewegung für sich und den Babybauch zu finden.
Glücksmama
Wer vor der Schwangerschaft schon sportlich aktiv war, dem wird es sicher leicht fallen, auch weiterhin in Bewegung zu bleiben. Vielleicht muss man auch gar nicht mit seiner Lieblingssportart aufhören, sondern kann diese einfach weiter machen.

Glückshormone für Mutter und Baby

Es ist gut, in der Schwangerschaft aktiv zu sein und sich zu bewegen. Denn der Körper schüttet nach jedem sportlichen Input Glückshormone aus. Das freut natürlich auch das Baby im Bauch, weil es mit ausreichend Sauerstoff versorgt wird. Durch die Energie der Bewegung spürt es zudem, dass es der Mama gut geht und sie sich wohlfühlt. Zu den schönsten und kraftvollsten Übungen zählen diejenigen, die einen dazu anregen, in die Tiefenatmung zu kommen, damit auch wirklich in jede Zelle des Körpers – in dem ja im Moment ein kleiner Untermieter wohnt – Sauerstoff gelangt.

Hier eine Übung zum direkten Nachmachen, empfohlen von der Sportwissenschaftlerin Kristina Basiner: „Setz dich bequem in den ‚kreuzbeinigen‘ Sitz. Stell dir vor, wie du dein Baby liebevoll umarmst und es an deine Wirbelsäule schmiegst. Lass den Oberkörper aus dem Becken abheben und fühl dich direkt 3 cm größer, gib deinem Baby somit viel Raum in seiner Wohnung. Leg die Zungenspitze sanft an den oberen Gaumen, lass die Kiefergelenke locker, öffne den Mund leicht und atme nur durch die Nase ein und aus. Um die Atmung positiv zu verstärken, kannst du gern in eine geburtsvorbereitende Affirmation gehen. Dafür sagst du dir still im Geist folgenden Satz: ‚Wir sind ein starkes Team (Einatmen) – wir schaffen das (Ausatmen).‘

Eine solche Affirmation kann dir unter der Geburt besonders in den Wehenpausen eine Stütze sein, weil sie dir hilft, in Kontakt mit deinem Baby zu bleiben, welches mindestens genauso viel unter der Geburt arbeitet wie du. Atemübungen und Affirmationen lassen sich auch wunderbar in den Alltag einbauen und bereiten dich sanft auf dieses Glücksereignis vor.“

Weitere Infos: Kristina Basiner, T. 030-67 51 58 40, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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